Mittwoch, 1. Februar 2017

schreibst du noch oder bloggst du schon?

Nachdem ich den ersten Monat tatsächlich mit Leben füllen konnte, und auch das ein oder andere Feedback erhalten habe, (vielen Dank dafür!), ist jetzt der nächste Buchstabe an der Reihe.
Die wichtigste Frage, die sich mir momentan für den Buchstaben "B" stellt, ist die Frage nach dem "Warum?". Warum blogge ich? Warum blogt man eigentlich?
Für Viele, und zu einem gewissen Teil auch für mich, ist der Blog natürlich auch immer eine Möglichkeit der Selbstdarstellung. Häufig werden die aktuellen Mode- und Makeuptrends hergenommen und ausgiebig analysiert, andere widmen sich ausführlich der Beschreibung ihrer Hobbies.

Für mich sollte ein Blog aber auch mehr sein, er sollte auch eine Plattform zum Gedankenaustausch anbieten. Leider vermisse ich hier und auch auf anderen Blogs die (öffentliche) Diskussion über angesprochene Themen. Sind wir wirklich schon soweit, dass ein einfacher "like" ausreicht, um Zustimmung oder Ablehnung zu einem Thema auszudrücken? Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass die Anonymität des Internet gerne mal dazu führt, dass Diskussionen schnell aus dem Ruder laufen. Leider scheinen dabei einige Personen zu vergessen, dass auch das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Ich würde zu gerne eine Möglichkeit finden, wie man sich im Internet vernünftig austauschen kann, wie man eine Diskussion führen kann, ohne dass es früher oder später zu Beleidigungen und Hasstiraden kommt.
Wenn ihr eine Idee habt, freue ich mich sehr über einen Kommentar von euch, ganz ohne Beleidigungen.
Wenn ihr selber bloggt, schreibt mir doch auch kurz, warum ihr bloggt. Ihr dürft euren Blog anschließend natürlich auch verlinken ;)
 Ich freue mich auf eure Reaktionen

Bis Bald
Euer Sebastian

Kommentare:

  1. Hej Sebastian,
    ein "like" kann man mal eben schnell klicken. Dafür muss man nicht schreiben können. Und es kostet keine Zeit. Ich weiß nicht warum sich die Gesellschaft besonders hier im deutschen Blogger Raum so verhält. Ich kann nur so viel sagen, um so mehr ich selbst bei anderen Bloggern kommentiere und diskutiere, desto mehr sind es auch auf meinem eigenen Blog. Das heißt wenn ich Zeit für Kommunikation investiere tun es andere auch.
    Ich habe aus Langeweile angefangen zu bloggen. Anfangs habe ich mein Hobby/ Nebengewerbe präsentiert. Inzwischen läuft mein Blog zweigleisig. Zum Einen zeige ich weiterhin meine kreativen Kreationen aus Papier. Und zum Anderen gebe ich meiner großen Leidenschaft dem Lesen sehr viel Raum und rezensiere Bücher und nehme an entsprechenden Blogger Aktionen Teil.
    Ich bin mal gespannt, was du noch für Reaktionen auf deinen Post bekommst.
    LG Kerstin

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  2. Hi Kerstin,
    wow danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich hoffe sehr, dass hier auf diesem blog irgendwann mal schöne und interessante Diskussionen stattfinden.
    Diese "like"-Sucht scheint tatsächlich ein deutsches Phänomen zu sein. Sind wir tatsächlich so abhängig von imaginären und unüberprüfbaren "Zustimmungsbekundungen"?
    Ich versuche auch auf anderen Projekten, die Personen zu Bewertungen, kritischen Kommentaren und Vorschlägen zu animieren. Leider sieht es da ähnlich aus, es wird bestenfalls "geliked". Hoffentlich bleibt das nur eine Modeerscheinung und wir sind in ein paar Jahren wieder in der Lage, vernünftig zu kommunizieren, kommentieren, argumentieren und bewerten.

    Schöne Grüße
    Sebastian

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  3. Also mein Blog hat für mich zwei Funktionen: Meine Gedanken & Erlebnisse festhalten UND Austausch über die angesprochenen Themen. Im Gegensatz zu dir habe ich auch bei letztem kein Problem und bekomme meist mer und umfangreichere Kommentare, als ich mir je erhoffen würde :) Da muss man sich vielleicht einfach die passende Stammleserschaft aufbauen, indem man selbst bei anderen kommentiert, statt auf Facebook & Instagram für seinen Blog zu werben?

    Liebe Grüße

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