Montag, 27. März 2017

Sein eigener Chef

Ich muss gestehen, ich habe mir mein Studium etwas anders vorgestellt, zumindest was den finanziellen Punkt angeht. Jetzt bin ich seit fast 4 Jahren mit einem Kleingewerbe angemeldet und arbeite neuerdings zusätzlich als Freiberuflicher Texter. Alles schön und gut, möchte man meinen, und ein Stück weit genieße ich auch diese Unabhängigkeit.
Ich kann / muss mich selber um meine Aufträge kümmern, ich entscheide, wie viele Aufträge ich in einer Woche schaffe und ich entscheide, wann und wo ich arbeiten möchte. Außerdem kann ich durch die freiberufliche Tätigkeit immer wieder neue Bereiche entdecken, die ich in einem festen Beruf vielleicht nicht entdecken könnte.
Aber bei aller Romantik und Freiheitsmelancholie hat das Leben als Freiberufler natürlich auch seine eigenen Herausforderungen. Abgesehen vom bürokratischen Aufwand, der sich bei mir noch in überschaubaren Grenzen hält, ist man natürlich selber dafür verantwortlich, dass genügend Geld in die eigenen Taschen kommt. Das Risiko, am Ende des Monats auf dem Trockenen zu sitzen begleitet mich gerade am Anfang auf Schritt und Tritt. Ich habe dennoch diesen Schritt nicht bereut, da  Für mich bleibt der Nervenkitzel, jeden Tag aufs Neue nach neuen Einnahmequellen und Auftraggebern zu suchen auch eine schöne und aufregende Arbeit mit sich bringt.

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