Mittwoch, 31. Mai 2017

Errare humanuum est

Irren ist menschlich, das gilt natürlich auch für mich. Als Trump zum Präsidenten ernannt worden ist, dachte ich, dass er zwar mit seinem Auftreten nicht unbedingt den richtigen Ton getroffen hat, aber besonders in Hinblick auf die Beziehungen zu Russland konfliktscheuer sei als seine Kontrahentin, Hillary Clinton. Spätestens, nicht aber erst seit seinen Auftritten auf dem G7-Gipfel muss ich meine Meinung über ihn allerdings deutlich revidieren. Die Art und Weise, wie der POTUS (President of the United States) dort aufgetreten ist, war in jeder Hinsicht mehr als befremdlich. Spätestens das Verhalten dem montenegrischen Ministerpräsidenten gegenüber war sicherlich weit von der angemessenen englischen Art entfernt. Aber auch seine Rhetorik und sein Auftreten den anderen Teilnehmern gegenüber erscheint mir angesichts der aktuellen Lage und der wichtigen Themen auf dem Gipfel in keinster Weise angemessen zu sein. So ist es nicht verwunderlich, dass es Trump ist, der am Ende lediglich eine minimale Einigung auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner ermöglicht.
Der Gipfel hat aber auch wieder eine Sache deutlich gemacht: Europa muss sich meiner Meinung nach deutlich emanzipieren, und das schnell. Es kann nicht sein, dass wir uns immer wieder neu von den USA abhängig machen. Hoffentlich war dieser Gipfel ein endgültiger Fingerzeig, wohin die Reise mit einem Präsidenten Trump geht. Man darf allerdings gespannt sein, was sich der POTUS auf seinen nächsten Auftritten einfallen lässt, um die Welt zum Kopfschütteln zu bringen.

That´s all for now!

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